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Vapesommeliers – the Story behind

Vapesommeliers – the Story behind

 

An nahezu jedem beliebigen Morgen vor dem 2. November 2018.

06:15 Uhr der Wecker klingelt. Ich quäle mich aus dem Bett. Der Weg ist Gewohnheit und Ritual zugleich: Ab zur Kaffeemaschine. Kurz warten bis der Kaffee durch ist. Und dann kommt der Moment, nach dem Du dich jeden Morgen sehnst: das Klicken des Feuerzeugs. Die Flamme lodert kurz auf, die Zigarettenspitze glüht. Du ziehst an deiner Morgenzigarette. Die Lungen füllen sich mit Rauch. Du atmest tief ein, als ob du noch nie eingeatmet hättest. Du atmest aus. Zufriedenheit, fast schon Glückseligkeit durchströmt deinen Körper. Die erste Kippe des Tages. Dazu frischer Kaffee. Jetzt kann der Tag kommen.

Ja ich bin Raucher! Absolut leidenschaftlicher und rücksichtsloser Raucher. Bis zu 60 Zigaretten am Tag! Egal wie, egal wo. Wo es nicht erlaubt ist, heimlich, ohne sich erwischen zu lassen. Mir ist es auch absolut egal ob da ein Nichtraucher steht. Der kann ja weggehen, wenn ihn mein Rauch stört. Aber am liebsten im Kreis meiner Freunde. Gerne in geselliger Runde und es gibt auch überhaupt keinen schöneren Ort, als das Raucherzimmer auf der Arbeit. Da trifft man Kollegen, die man sonst nicht sieht. Hat Zeit für Smalltalk und kann dabei einfach nur unter sich sein: Unter Rauchern.

Ich rauche seitdem ich 16 Jahre alt bin. Heute bin ich 43. Und ich kann mir niemals vorstellen eines Tages nicht mehr zu rauchen. Warum auch? Meiner Gesundheit hat es bisher nie geschadet. Ich habe keinerlei Beeinträchtigungen. Mir geht es absolut gut dabei.

Ok, mein Blutdruck ist etwas zu hoch. Ja ist ja richtig, Treppensteigen gehört verboten, zu was haben die Menschen denn die Aufzüge und Rolltreppen erfunden? Aber sonst? Mir geht es blendend!

Das meine Kinder den Gestank des Rauchens nicht mögen, ist ja nicht weiter schlimm. Ich rauche ja nur im Freien. Zumindest zu Hause. Und wie ich meine Rituale liebe! Nein ich liebe sie nicht, das bin ich! Zigarette zum Kaffee, Zigarette zum Rotwein, Zigarette beim Warten, Zigarette zwischen zwei Meetings. Manche sagen ja, man sieht meinen Rauch schon bevor man mich um die Ecke biegen sieht.

Und ganz ehrlich 3 Packungen am Tag sind ja jetzt auch nicht so viel. Andere rauchen doch (bestimmt) viel mehr.

Ich bin Raucher und das wird auch immer so bleiben! Ich kann, nein ich will mir ein Leben ohne meine Zigaretten gar nicht vorstellen. Ich bin Raucher! Rauchen ist mein Leben! Lasst mir doch das eine kleine Laster!

Ok, ich würde ein kleines Vermögen sparen, wenn ich nicht mehr rauche. 27 Jahre Rauchen. Im Durchschnitt, früher habe ich ja weniger geraucht, vielleicht 25 Zigaretten am Tag. So viel Geld wird das ja nicht sein. Und wenn schon, andere haben Hobbies, die viel teurer sind. Aber den Betrag möchte ich mir auch niemals ausrechnen.

 

Dann kommt da dieser 31.Oktober 2018

„Du Schatz, ich habe heute mit dem Ehepaar aus unserer Autowerkstatt gesprochen. Die haben beide aufgehört Zigaretten zu rauchen. Die sind umgestiegen auf E-Zigaretten. Und die beiden schwärmen total davon. Angeblich schmecken sie wieder besser, können wieder besser riechen und es soll auch viel besser schmecken als Zigaretten. Und dann sparen sie wohl auch noch richtig viel Geld dabei. Ich würde das auch gerne mal ausprobieren.“

Meine Frau will was? Diese Mega-Monster-Apparate ausprobieren, die dampfen und permanent tropfen. Die sind doch riesig die Dinger. Bleib mir bloß weg mit so einem Quatsch. Da muss ich jetzt erstmal eine Rauchen!

 

Der 1. November 2018

„Schatz, also ich habe mit meinen Freundinnen geredet. Eine von ihnen hat sich jetzt auch eine E-Zigarette gekauft. Die ist gar nicht so riesig und klobig wie du immer sagst. Ich will mich damit mal näher beschäftigen. Wir gehen morgen zusammen in einen E-Zigaretten Laden und lassen uns dort mal beraten. Ich weiß ja, dass du davon überhaupt nichts hältst, aber ich hätte gerne, dass du mich begleitest. Ich will mir auch eine E-Zigarette kaufen.“

Was soll ich? In so eine Dampfbude gehen? Also mein Schatz braucht bloß nicht denken, dass ich mich da beraten lassen. Ihr zuliebe gehe ich mit, aber auch nur ihr zuliebe. Ich hör mir das aber nicht an. Ich geh jetzt erstmal eine Rauchen.  Und ich brauche schon überhaupt keine Beratung zu E-Zigaretten. Warum soll ich mir eine E-Zigarette kaufen?

 

Der 2. November 2018 – um 14:01 Uhr

Ankunft vor dem E-Zigaretten Laden. Auto abstellen.

 

2. November 2018 – um 14:03 Uhr

Bevor ich da jetzt rein gehe werde ich erstmal eine Rauchen! Wird ja hoffentlich nicht so lange dauern. Von mir aus kann mein Schatz sich ja so ein Ding kaufen. Also rein da, kurz beraten lassen, kaufen, zahlen und dann – ich glaube ich werde dann erstmal genüsslich eine Rauchen. Eine echte Zigarette, nicht so ein Elektro-Ding. Da ist ja nicht mal Tabak drin. Was dampfen die denn überhaupt?

Wir betreten den kleinen E-Zigaretten in Leonberg. Puh das ist aber ziemlich verdampft. Kann da nicht mal einer das Fenster aufmachen?

„Ich komme gleich zu euch“ sagt der Verkäufer. „Ihr könnt euch ja schonmal umschauen.“

Warum nur soll ich mich umschauen, ich brauche ja nichts. Und was für Typen da auf dem Sofa sitzen. Die haben mit mir ja mal gar nichts gemeinsam. Ja so stell ich mir den typischen Dampfer vor. Sehen ja aus wie Holzfäller mit langen Bärten und dann diese riesigen Geräte in den Händen. Sieht ja total albern aus, wie die an den Maschinen nuckeln.

Meine Frau sieht auch ein wenig überfordert aus. Da gibt es ziemlich viele von den Geräten und lauter Flaschen mit diesem Liquid. Wer soll da bitte durchsteigen.

Auf der einen Flasche steht was von „Apfelstrudel“. Das soll man dampfen können? Na soll mein Schatz sich doch mal beraten lassen.

„So jetzt habe ich Zeit für euch. Was kann ich für euch tun?“

„Ich interessiere mich für eine E-Zigarette“ so mein Schatz. „Können Sie mich hier beraten? Ich habe keine Ahnung von E-Zigaretten, Liquids und alldem was da noch dazu gehört. Am liebsten würde ich es erst einmal ausprobieren.“

Was dann folgte waren 30 Minuten Beratung. Mehr als einige Wortfetzen, wie: „Du musst am Anfang genug Nikotin in deinen Liquids haben, wie gefällt dir denn dieser Akkuträger, Willst du eher ein Tabakgeschmack Liquid oder was Fruchtiges, dann probiere doch mal das Liquid hier“ – wollte ich einfach nicht mitbekommen. Was ich wirklich wollte: raus da und eine rauchen.

Und dann spricht mich der Verkäufer doch ganz direkt an: „Und wie sieht es mit dir aus? Rauchst du?“

Was für eine Frage ist das denn? „Ja ich rauche und ich will damit auch überhaupt nicht aufhören!“

„Willst du nicht mal eine E-Zigarette ausprobieren?“

„Also ganz ehrlich, ich bin Manager. Du glaubst doch nicht, dass ich mich im Büro hinsetze, Watte in so eine Maschine stopfe, Liquid in den Tank fülle und dann so einen riesen Apparat benutze? Das würde im Büro doch überhaupt nicht funktionieren. Das ist echt nichts für mich.“

„Ich habe da was Neues. Dieses kleine Gerät könnte dir gefallen. Schau mal das ist ganz klein und sieht sogar gut aus. Und da machst du einfach ein Cap rein und schon bist du fertig.“

„Mh und das kann ich dann benutzen wie eine Zigarette?“

„Das ist die Bo plus. Die hat einen Dampf, der kommt einer Zigarette schon echt sehr nahe. Da merkst du fast keinen Unterschied. Probier doch einfach mal. Was willst du testen, Beeren, Vanille oder was anderes?“

„Na dann probiere ich halt mal. Vanille mag ich. Dann lass mich mal probieren.“

Was dann folgte war eine Beratung, die ich noch nie erlebt habe. Da stand Spiro vor mir und erklärt mir das Dampfen von A-Z. Aber das ist kein Verkaufsgespräch, er will mir überhaupt nichts andrehen. Er ist Dampfer aus Überzeugung. Hat selbst jahrelang geraucht und dann durch das Dampfen mit dem Rauchen aufgehört. Spiro hat mich überzeugt. Nicht als Verkäufer, sondern als ehemaliger Raucher.

Ein paar Fragen konnte er mir dann auch gleich beantworten:

„Wie genau funktioniert das Dampfen?

„Ist Dampfen schädlich? Oder gesünder als Rauchen?“

„Welche Verdampfer Typen gibt es?“

„Was brauche ich alles zum Vapen?“

 

Innerhalb von wenigen Minuten waren mir 2 Dinge klar. 1. Dampfen ist erstmal sehr komisch. Aber es schmeckt echt lecker, was er mir da zum Probieren gegeben hat. Und 2. Ich will jetzt mal sehen was mit mir passiert, wenn ich mal ein paar Zigaretten weglasse und dafür dampfe.

Das ich an diesem Tag um 14:03 Uhr meine letzte Zigarette geraucht habe, war mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht bewusst. Das war der Beginn meines Lebens als Vaper! Es war der 2. November 2018. Und seit diesem Tag habe ich keine einzige Zigarette mehr geraucht!

 

Der erste Tag ohne Zigarette

Nach dem Aufstehen ist der Weg der Gleiche wie immer. Ab zur Kaffeemaschine. Kaffee ist fertig. Jetzt geht’s mir gleich besser. Zigarettenschachtel liegt in der Küche. Moment. Ich habe doch gestern nicht mehr geraucht, seitdem wir aus dem Dampfer-Laden gekommen sind. Seitdem habe ich doch nur noch an diesem kleinen Gerät gezogen. Mh, ob das morgens auch zum Kaffee geht?

Das Cap ist leer. Also ein neues rein. Canolli – italienischer Kuchen rein. Erster Zug. Gar nicht schlecht. Passt ganz gut zum Kaffee.

Hat mir die Kippe jetzt eigentlich gefehlt? Nö. Eigentlich nicht. War ja viel einfacher als ich dachte. Dampfen statt Rauchen. Na, wenn das so einfach ist. Mal schauen wie der Tag so wird.

Der Tag war nicht anders als sonst. Ok, ich ziehe an so nem kleinen Apparat und es schmeckt lecker. Ich habe heute Wassermelone, Limonade, Cola und nochmals Vanille probiert. Der Tipp von Spiro war: Nimm am Anfang lieber ein Liquid mit genug Nikotin drin. Dann hast du keine Entzugserscheinungen.

Der Typ weiß scheinbar von was er spricht. Was hatte ich bisher für Panik, wenn ich nur daran dachte, dass ich mal länger als eine Stunde nicht rauchen kann? Albtraumartige Zustände in meinem Gehirn waren da völlig normal. Der letzte Flug in die USA, 8:30 Stunden nicht rauchen. Am liebsten wäre ich in der Flugzeugtoilette verschwunden hätte eine nach der anderen geraucht.

Aber jetzt ernsthaft: Keine Entzugserscheinungen. Und kein Gedanke an eine Zigarette. Was stimmt da nicht mit mir? Ich bin Raucher! Aber mir fehlt die Zigarette doch gar nicht. Das muss ich weiterverfolgen. Jetzt will ich es aber genau wissen

 

Der zweite Tag als Vaper

So, das hat man davon, wenn man eine Schwäbin heiratet: es wird gespart ? Na gut, was heißt gespart, da steht noch eine halbe Dose von diesem Tabak. Und klare Ansage meiner Frau: die brauche ich noch auf und dann wird auch nur noch gedampft. Sind ja nicht mehr viele Zigaretten, aber die rauche ich noch. Und nebenbei Dampfe ich.

Ähm nur mal fürs Protokoll: ich wollte nicht aufhören zu rauchen! Naja, anderes Thema.

Also morgens aus dem Bett, ab zur Kaffeemaschine. Kaffee läuft.

Schatzi stand schon vor mir auf und hat gute Laune. Ok, sie hatte ja schon ihren Kaffee und ihre erste Zigarette.

Jetzt der Schock am Morgen: Der Kaffee schmeckt absolut übel. Man ist das Zeug bitter. Das kann man echt nicht trinken. Na gut, mit viel Milch geht es gerade so. Und da ist noch was. Schatzi riecht nach kalten Zigaretten. Bäh.

Falscher Film! Irgendwas muss ich beim Kaffeemachen falsch gemacht haben. Aber was soll man beim Drücken eines einzigen Knopfs großartig falsch machen? Oder hat Schatzi dann doch ne neue Sorte gekauft?

Und das mit dem Rauchgeruch? Auch seltsam. Ist mir bisher noch nie aufgefallen. Muss am Dampfen liegen

„Wieso schmeckt dir der Kaffee nicht? Das ist der gleiche, den wir seit 2 Jahren haben. Ich habe den nicht gewechselt. Der schmeckt wie immer!“

Ich geh dann mal besser dampfen. Ups, habe ich das gerade wirklich gesagt?

Da war noch ein Tipp von Spiro: „Das mit dem Dampfen ist eigentlich total einfach. Der Trick ist eigentlich nur, dass du deine ganzen Rituale beibehältst. Also immer, wenn du bisher eine geraucht hast, dann dampfst du einfach. Dann ist das gar kein Aufhören, sondern einfach nur eine kleine Änderung in deinem Alltag!“

Tag mal eben Revue passieren lassen. Ich habe noch immer keine Sehnsucht nach meinen geliebten Zigaretten. Gut ich bin sehr oft vor der Türe gewesen und habe gedampft. Sehr, sehr oft. Aber rauchen wollte ich keine.

 

Der erste Arbeitstag als Vaper – das habe ich mir echt anders vorgestellt

So, das mit dem Dampfen war bis jetzt eine Trockenübung. Zu Hause am Wochenende ist es sehr entspannt. Im Kreis der Familie, man kann raus und Dampfen wann man will und hat echt keinen Stress.

Montagmorgen, 6:30 Uhr. Aufstehen, Kaffee, Dampfen.

Fühlt sich gar nicht schlecht an. So ab ins Büro. Was wohl die Kollegen sagen? Mir jetzt egal. Zigaretten habe ich ja dabei. Dann geh ich halt mit den Kollegen wieder rauchen.

08:00 Uhr: Arbeitsbeginn. Ich bin etwas nervös. Weniger wegen dem Dampfen, viel mehr muss ich morgen einiges abgeben und damit heute noch fertig werden. Und es stehen mal wieder einige Meetings an.

08:15 Uhr: Ich glaub ich brauch jetzt kurz Nikotin. Raus aus dem Büro, ausstechen, an die Luft, 4 Mal ziehen, dauert keine 30 Sekunden und wieder rein und einstechen.

08:36 Uhr: Ich glaub ich brauch jetzt kurz Nikotin. Raus aus dem Büro, ausstechen, an die Luft, 4 Mal ziehen, dauert keine 30 Sekunden und wieder rein und einstechen.

08:59 Uhr: Ich glaub ich brauch jetzt kurz Nikotin. Raus aus dem Büro, ausstechen, an die Luft, 4 Mal ziehen, dauert keine 30 Sekunden und wieder rein und einstechen.

Die Endlos-Schleife beginnt. In der Frühstückspause mit den Kollegen ins Raucherzimmer. Aber ich habe gedampft. Meine beiden Lieblingskollegen haben mich angeschaut, den Kopf geschüttelt und gelacht. „Was hast du denn da? Bist du jetzt einer von den komischen Dampfern geworden? Dass das mal nicht zur Gewohnheit wird. Das sieht verdammt albern aus.“

Mir ist noch nie aufgefallen, wie ekelhaft es in diesem kleinen Raucherzimmer riecht. Kalter Rauch ist wirklich widerlich. Wieso ist mir das so noch nie aufgefallen?

Am nächsten Tag nach der Mittagspause kommt unser Geschäftsführer auf mich zu.

„Gratuliere! Sie haben den Rekord gebrochen und nebenbei die Zeiterfassung gestern lahmgelegt. Sie haben gestern über 40 Mal ein- und ausgestochen. Das hat noch keiner geschafft. Aber dabei sogar noch Überstunden machen, Respekt bei 46 Pausen. Was war denn los mit Ihnen gestern?“

Abends dann der tägliche Anruf von Schatzi, das Los eines Pendler-Paares. Und ganz zum Schluss kommt eine kleine Überraschung: „Also ich habe heute eine neue Kaffeesorte gekauft. Wie konnten wir bloß die ganze Zeit den gleichen trinken? Der schmeckt ja sowas von bitter und ist überhaupt nicht lecker.“

Ich habe also gar nichts falsch gemacht beim Kaffeezubereiten, der hat jetzt ohne Zigaretten nur völlig anders geschmeckt.

Nach nur 3 Tagen schmecke ich völlig anders und kann wieder Dinge riechen, die ich nicht mehr riechen konnte. Das ist doch verrückt. War ich bisher „Geruchsblind“? Ok, im Nachhinein ist es nicht nur ein Segen, wenn man wieder alles riechen kann. Es gibt Gerüche, bei denen wäre man gerne wieder Geruchsblind. Aber das sind ja zum Glück nur wenige Momente im Leben.

Der Alltag als Dampfer

Heute bin ich Vaper! Leidenschaftlich, rücksichtsvoller als früher und gut riechend. Das Thema riechen war mir nie so bewusst, bis mir meine Tochter irgendwann gesagt hat: „Papa seitdem du nicht mehr rauchst kann ich endlich riechen wie lecker du eigentlich duftest! Früher hast du immer nach Zigaretten gestunken“ Ups das saß.

Hat sich was für mich geändert? Ja und Nein. Ich habe den Rat von Spiro berücksichtigt. Ich habe alle meine Rituale beibehalten. Aber anstatt zu rauchen, dampfe ich heute eben. Ich denke da überhaupt nicht mehr darüber nach. Im Gegenteil ich denk immer: Also zum Wein einen roten Beerenmix zu dampfen schmeckt schon echt ziemlich gut. Und zum Kaffee am Morgen liebe ich Apfelstrudel – zum Dampfen.

Was sich aber geändert hat: Ich mache wieder Sport, ich komme Treppen rauf, ohne wie eine Dampflok zu klingen. Ich schmecke wieder Dinge, die ich Jahrelang nicht geschmeckt habe und rieche wieder die herrlichen Düfte, die mir so lange verwehrt waren

Für mich sind E-Zigaretten kein bloßer Ersatz zu Zigaretten. Ich liebe es mittlerweile. Das hätte ich niemals gedacht.

Heute renne ich nicht mehr alle 15 Minuten nach draußen und muss meinen Nikotinspiegel wieder hochfahren. Das war nur am ersten Tag im Büro der Fall. Und eigentlich völlig unnötig. Aber irgendwie war das an diesem Tag so. Heute Dampfe viel weniger als ich früher geraucht habe. Und Nikotin ist kaum noch in meinen Liquids. Nur noch ein wenig, aber das mag ich eben für mein eigenes Gefühl so. Vermutlich würde ich ganz ohne Nikotin klarkommen.

Mh, Vapen ist wohl doch noch nicht so richtig in der Gesellschaft angekommen

Habt ihr schonmal einem Nichtraucher versucht den Unterschied zwischen Rauchen und Dampfen zu erklären?

„Aber das ist doch das Gleiche. Und das ist doch noch gefährlicher, die E-Zigaretten explodieren doch.“

Auch beliebt:

Ich sage: „Ich habe aufgehört zu rauchen und dampfe jetzt seit über einem Jahr.“

Mein Gegenüber antwortet: „Da ist doch auch Tabak oder so drin. Ob man das dampft oder raucht mach doch gar keinen Unterschied!“

Ich muss zugeben: Jemand der noch nie im Leben geraucht hat, wird den Unterschied vermutlich nie verstehen. Es wird ihn auch gar nicht interessieren, ob du Rauch oder Dampf rausbläst.

Genauso ist es mit den Orten an denen man Dampfen darf: In den Raucherzonen am Bahnhof, in den Raucherkabinen am Flughafen und den Raucherzimmern in den Firmen.

Auch die Polizei musste mich schon am Bahnhof auf den Raucherbereich aufmerksam machen. Total in Gedanken hab ich an meinem Dampfer gezogen. Das war gar keine Absicht. Da kam der freundliche Hinweis: „Rauchen bitte nur in den gekennzeichneten Bereichen!“ „Oh Sorry, mein Fehler. Auch wenn ich gar nicht Rauche!“

Für die Allgemeinheit scheint Rauchen und Dampfen noch immer dasselbe zu sein. Sonst müssten wir Dampfer nicht in diese nach kaltem Rauch riechenden Räume gehen. Ok, klarer Vorteil, wir sind da relativ schnell wieder raus.  

Noch besser finde ich die Berichterstattung in den Medien. Ja, da ist ne E-Zigarette explodiert. Was für eine Headline! „E-Zigarette explodiert in Tasche und reißt Mann Loch ins Bein“. Langer Artikel über die bösen E-Zigaretten. Die sind ja doch nicht so harmlos, wie man sagt.

Warum nur finde ich in dem Artikel eigentlich nicht den Vermerk: Der Akkuträger war Marke Eigenbau und die Akkus waren aus einem Modellauto?

Ach so, dann wäre die Schlagzeile ja nicht so spannend.

Die Toten in den USA

Das waren auch interessante Wochen:

„E-Zigaretten Dampfer sterben an mysteriöser Lungenkrankheit in den USA.“

„E-Zigaretten doch nicht so harmlos?“

„E-Zigaretten sind gefährlich!“

„Unbekannte Lungenkrankheit befällt bereits 24 Menschen in den USA durch E-Zigaretten.“

Als die Schlagzeilen nach ein paar Wochen dann endlich mal durch waren kamen keine aufklärenden Schlagzeilen mehr. Nur noch in kleinen Artikeln war zu lesen, dass vermutlich der Cocktail aus Vitamin E-Acetat und unbekannten Cannabis-Mischungen schuld an den Erkrankungen und Todesfällen waren. Beides zumindest in Europa in E-Zigaretten nicht erlaubt.

 

Die Vapesommeliers sind geboren

Es hat lange gedauert und es waren viele interessante Gespräche und zum Teil hitzige Diskussionen, bis uns die Idee zu den Vapesommeliers kam.

Wir wollen einiges anders machen, als andere. Vielleicht auch ein bisschen besser. Aber vor allem wollen wir alle Dampfer bestärken auch weiterhin lieber du Dampfen als zu Rauchen. Wir wollen niemanden vom Raucher zum Dampfer machen. Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Eines wollen wir aber in jedem Fall erreichen: Vapen muss gesellschaftsfähig werden!

Genuss mit Perfektion! Das wollen wir. Wer dampft hat es verdient, dies mit vollem Genuss und aus voller Leidenschaft zu tun. Und zwar absolut sicher! Keine Angst vor explodierenden E-Zigareten oder Liquids die einen umbringen. Beste Qualität zu fairen Preisen.

Der Kauf von E-Zigaretten, Zubehör und Liquids muss ein Erlebnis sein. Er muss zur Vollendetem Genuss führen. Das Leben ist zu kurz um schlecht zu Dampfen!

Wir arbeiten mit führenden Unternehmen weltweit zusammen, um eigene Liquids auf Basis rein natürlicher Aromen zu entwickeln.  Dabei kommen nur edelste Inhaltsstoffe zum Einsatz, geprüft in bester deutscher Vapesommelier-Qualität. Lasst euch überraschen! Bald ist es soweit.

Aber auch Verantwortung für Jugendschutz und Umweltschutz ist uns wichtig.

Darum haben wir die Vape Sommeliers gegründet um Menschen mit Rat, Tat und Produkten hilfreich zur Seite zu stehen.  Wir stehen für Fach-Expertise, mit unserem Team aus weltweiten Researchern, einem eigenen Test und Forschungsteam und natürlich unseren Kundenexperten, die unseren Kunden maßgeschneiderte Lösungen anbieten. Unsere Kunden liegen uns am Herzen und nur das Beste für unsere Kunden ist uns gut genug.

Vaper sind keine komischen Typen mit großen Apparaten, die riesige Dampfwolken rauspusten. Vaper sind Menschen wie du und ich. Es gibt sie in jeder Gesellschaftsschicht und in fast jedem Alter.

Wir selbst dampfen aus Leidenschaft und ich habe dadurch aufgehört Zigaretten zu rauchen. Das möchten wir jedem ermöglichen, der das auch will.

Es grüßt euch herzlichst

Euer Stephan

Gründer und Master-Vapesommelier

 

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  • Deja Vu

    Lieber Stephan,

    auch wenn meine Raucher- und Vaperzeit hinter mir liegt, ich erkenne mich zu 100% in Deiner Geschichte wieder und wünsche Dir maximalen Erfolg
    bei Deiner Mission: Möglichst viele Raucher von ihrem Laster zu befreien

    Vape On
    DM

  • Genauso fing es an

    Genauso hat es bei mir vor 10 Jahren auch angefangen.
    Und wenn ich mich auch nicht selbständig gemacht habe , ich finde mich in deiner Story wieder.
    Gruß
    Henry

  • Hier bin ich Daheim!

    Hallo Stephan,
    du sprichst mir aus dem Herzen mit deiner Geschichte, klasse!
    Hier bin ich Daheim!
    Nico